bei Schlafstörungen
Ein zu niedriger Melatoninspiegel verursacht Schlafstörungen. Mit zunehmendem Alter (ca. ab 35 J.) produziert der Körper immer weniger Melatonin, wodurch der Alterungsprozess in Gang gesetzt wird und die ersten Schlafstörungen auftreten.
Auch Blinde und Schichtarbeiter haben oft eine geringe Produktion von Melatonin.
Dem Tag- und Nacht- Rhythmus unterliegen so ziemlich alle Körperfunktionen, nachts sinkt der Blutdruck zum Beispiel erheblich ab und steigt dann in den frühen Morgenstunden wieder. Auch der Appetit, die Ausschüttung von Hormonen und die Körpertemperatur unterliegen den Schwankungen von Tag und Nacht.
Erholsamer Schlaf ist wichtig für ein funktionierendes Gedächtnis, das Lernvermögen und das Speichern von Informationen.
Je nach Alter wird die Einnahme von 3 mg – 5 mg, ½ Std. bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen Empfohlen, ab 60 Jahre 6 mg.
Der Vorteil gegenüber Schlafmitteln: Sie haben am nächsten Morgen keinen Kater und es tritt keine Abhängigkeit auf.
Vor der Einnahme von Melatonin am Tag (außer für die Schlafregulierung von Schichtarbeitern) wir dringend abgeraten, da Sie sonst Ihren Körper-Rhythmus durcheinander bringen und eingeschränkte Fahrtüchtigkeit sowie bleierne Müdigkeit riskieren. Auch die Stimmung und Leistungsfähigkeit könnten beeinträchtigt werden.